EIN exklusiver Kunstschatz

MORICE LIPSI UND HILDEGARD WEBER-LIPSI

Le dialogue

1961

80 x 55 x 45.6 cm

Lavastein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entdeckung des Lebenswerks zweier Pariser Künstler als Ausflugsziel im Tobel Hadlikon,

Hinwil


EIN EHEPAR IM KÜNSTLERDIALOG

Die Sammlung LIPSI zeigt den aus Frankreich stammenden Nachlass aus dem Pariser Atelier des Bildhauers Morice Lipsi (1898 Lodz – 1986 Küsnacht) mit Skulpturen, Entwürfen, Zeichnungen und Werkzeug.  Durch die ausgestellten Arbeiten des Meisters der «taille directe» (direkt in Stein gemeisselt) kann der Besucher die Vereinfachung der Formen bis zur Abstraktion nachvollziehen. Lipsi hatte seine Skulpturen durch häufiges Skizzieren, Zeichnen und Modellieren in Ton entwickelt.

 

Hildegard Weber-Lipsi (1901 Wädenswil – 2000 Küsnacht), war die Gattin von Morice Lipsi. Der Künstlerdialog zwischen zwei Menschen mit völlig verschiedenem Temperament und verschiedener Herkunft dauerte von 1927 bis zum Lebensende von Morice Lipsi. Das Werk dieser schweizer Malerin, Gewinnerin einer Goldmedaille für ihre Stabpuppen an der Pariser Weltausstellung 1937 und Ausstellungen in Frankreich, Deutschland, der Schweiz und in Tokyo, welche jüdisch polnischen Familienmitgliedern von Lipsi im Krieg das Leben rettete, kehrt nun in die Schweiz zurück. Bemerkenswert ist die filmische Rekonstruktion «L’histoire du petit tailleur» (Das tapfere Schneiderlein) mit ihren Stabpuppen von 1937 .

 

Morice und Hildegard Weber-Lipsi, arbeiteten seit den 40er-Jahren in ihren Ateliers sowohl in Chevilly-Larue bei Paris als auch in Goldbach- Küsnacht, von wo aus sie mehrmals gemeinsam in der Schweiz ausstellten. Nach dem Krieg pendelte die Familie zwischen Zürich und Paris.

Nach dem Tod beider Künstler nahm die Sammlung-Lipsi ihre eigenen Wege:  Von Chevilly-Larue brachten die Erben den gesamten Nachlass Lipsi in die Haute-Saône auf ein Grundstück des Schwiegersohns Hans Jacob Beck, wo das Musée Morice Lipsi unter dem Patronat des Kulturministers Jack Lang 1990 eröffnet wurde und während 28 Jahren ein Ziel für lokale und internationale Kunstliebhaber, sowie für zahlreiche Schulen und Studentengruppen bedeutete.  Der Ort war traumhaft und die Skulpturen im Freien genossen saubere Luft und schönes Licht im Obstgarten, der dem Grundstück der Familie Lipsi in Chevilly-Larue ähnelte.

Jetzt ist die ganze Sammlung in die Schweiz gezogen, wo sie in einem neuen musealen Konzept der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

 

 

.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.